Computergestützte Hautkrebsvorsorge

Der Hautkrebs hat stark zugenommen und zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. Das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter an, allerdings können auch junge Menschen betroffen sein.

Besonders gefährdet sind Menschen mit heller Haut, roten oder blonden Haaren und grünen oder blauen Augen. Diese Menschen werden dem Hauttyp I (extrem sonnenempfindlich) und Hauttyp II (sehr sonnenempfindlich) zugeordnet.

Die Hautschädigung durch Sonneneinwirkung stellt das größte Risiko dar. Sonnenbrände, insbesondere im Kindesalter, erhöhen das Hautkrebsrisiko erheblich.

In allen Fällen geht dem besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs (Melanom), aber auch dem  hellen Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom, Spinaliom, Basaliom) eine Frühform voraus.

Die gute Nachricht ist, dass Hautkrebs schon in frühen Phasen erkennbar und meist heilbar ist. Das Ziel jeder Hautkrebsvorsorge ist es, diese Vorstufen oder sehr frühen Formen rechtzeitig zu erkennen und damit eine gute Chance auf vollständige Heilung sicherzustellen.

Wie oft ist eine Hautkrebsvorsorge notwendig?

Eine feste Regel gibt es nicht. Nach einer Erstuntersuchung lege ich das persönliche Risikoprofil  jedes Patienten fest.  Grundsätzlich ist eine Untersuchung pro Jahr sinnvoll. Menschen, die viele Sonnenbrände hatten, helle Hauttypen, mit sehr vielen Leberflecken und/oder mit diagnostizierten Melanomen, sollten sich unter Umständen häufiger untersuchen lassen.

Wie läuft eine Hautkrebsvorsorge Untersuchung ab?

Am Beginn jeder Untersuchung findet ein Gespräch über Ihren Gesundheitszustand und Risikofaktoren (Sonnenbrände, viele Muttermale, sehr helle Haut) statt.

Eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung dauert circa 20 Minuten. Ich untersuche die gesamte Haut auf verdächtige Veränderungen.

Nicht immer reicht das menschliche Auge aus, um kleinste Veränderungen der Haut bemerken zu können. In meiner Ordination in Melk arbeite ich daher mit modernster Technologie zur Früherkennung von bösartigen Hauttumoren. Mit einem computergestützten Diagnoseverfahren lassen sich Hautveränderungen zuverlässig erfassen, speichern und dokumentieren. Dieses Verfahren ist für den Patienten vollkommen schmerzfrei.

Bei der computerunterstützten Hautkrebsvorsorge werden alle auffälligen Muttermale eingescannt. Die datensicher gespeicherten Bilder dienen bei Nachfolgeterminen zum Vergleich. Somit können Größenunterschiede und Farbveränderungen sofort erkannt werden. Je nach Diagnose kann unmittelbar danach mit der Behandlung begonnen werden.

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